News Archiv - Schuljahr 2000/01


Was ist los - OÖNachrichten, 16. Juni 2001

Die Köpfe der "Fiesta Latina"

Südamerikanisches Flair nimmt am 16. Juni den Ort St. Georgen an der Gusen gefangen. Nach fast zehnjähriger Pause erlebt die 3600-Seelen-Gemeinde wieder ein großes Fest auf der Straße. "Alle Leute aus dem Ort und aus der Umgebung sollten an einem Strang ziehen", nennt der Musikschuldirektor Christian Fürst die Ideen hinter der "Fiesta Latina". Fürst, der seit September des Vorjahres die Musikschule leitet, Kulturreferent Rudolf Lehner und Belinda Hellwagner vom Kulturverein Tribüne sind die "grauen Eminenzen" hinter der Veranstaltung. Ein knappes Dreivierteljahr Vorbereitungsarbeit haben sie hinter sich - und hoffen jetzt auf schönes Wetter. Denn sonst muß der gesamte "Tross" von den Bühnen unter freiem Himmel (Marktplatz, Gastgarten Holzwurm, Oberer Markt und Schanigarten Cafe Geiblinger) in die "regenfesten" Gebäude von Pfarrheim, Musikschule und Volksschule übersiedeln.

Weil aber Petrus ein Einsehen mit den engagierten Veranstaltern haben sollte, wird der Ort zur Bühne. Auf den Bühnen und in den Straßen werden verschiedenste Kunstformen präsentiert. Von den Bands der Musikschulen St. Georgen, Ried/Riedmark, Steyregg und Mauthausen über afrikanische Percussion und tschechische Musik bis hin zur Puppenbühne, Artistik und Jonglage ist ein breites Stilspektrum abgedeckt.

Ob die "Fiesta Latina" eine Neuauflage erleben wird, höngt nicht von Petrus ab. Auf Grund der vielen Organisationsarbeit haben sich die drei noch nicht festgelegt. Sie wollen einmal abwarten. (rgr)


Fotos: Gerhard Radlinger


OÖ Nachrichten, Freitag, 15. Juni 2001

"Fiesta Latina" verwandelt St. Georgen in eine südamerikanische Festzone

ST. GEORGEN/GUSEN. Ein Ort wird zur Bühne. Am 16. Juni verwandelt sich St. Georgen an der Gusen in eine südamerikanische Festlandschaft - von der Musik bis zur Gastronomie. "Schuld" daran ist das Fiesta Latina, ein Marktspektakel.
Warum Neues erfinden, wo doch das Alte auch nicht so schlecht war? Das war offenbar auch für den Kulturverein Tribüne, die Landesmusikschule und den Kulturausschuss von St. Georgen an der Gusen nahe liegend, als sie gemeinsam die Idee wälzten, Schwung in die Veranstaltungsszene zu bringen. Also erinnerte man sich an jenes Marktspektakel, das vor zehn Jahren zuletzt veranstaltet worden war. Die Anleihe kam zwar aus der Vergangenheit, dafür haben die drei Organisatoren im Hintergrund - Musikschuldirektor Christian Fürst, Kulturreferent Rudolf Lehner und Belinda Hellwagner vom Kulturverein Tribüne - diesmal alles noch größer gestaltet. Das Fest für den Ort und die Umgebung, in das die Menschen der Region miteinbezogen wurden, sieht insgesamt vier Bühnen als Schauplätze für die Straßenkunst und die Musik, die in erster Linie südamerikanisch geprägt sein wird.

Ein eigenes Kinderprogramm soll dafür sorgen, dass den "Kleinen" nicht fad wird und damit alle keinen Hunger und Durst leiden müssen, sind auch zehn Gastronomen aus St. Georgen an der Gusen mit von der Partie. Und auch sie haben sich ganz dem Motto verschrieben und werden auch südamerikanisch auftischen.
Einer der Höhepunkte des    

"Fiesta Latina", das um 13 Uhr startet und voraussichtlich bis Mitternacht dauern wird, ist laut Fürst der Auftritt von "Sanmera". Die Band wird für heißen Salsa und afrokubanische Rhythmen sorgen.
Am 16. Juni in der Früh wird übrigens entschieden, ob alles so über die Bühnen laufen kann wie geplant. Denn sollte Petrus gar kein Einsehen mit den Organisatoren haben, dann übersiedelt die gesamte Mannschaft - insgesamt sind 170 Teilnehmer aktiv ins Geschehen eingebettet - in die "wetterfesten" Gebäude von Pfarrheim, Musikschule und Volksschule.
Wer mehr über das Detailprogramm des Fiesta Latina" wissen will, der kann sich auch im Internet unter www.musikschule4222.at schlau machen oder sich unter Tel. 07237 / 24 52 informieren lassen.

Text: Reinhold Gruber, Foto: Gerhard Radlinger    


Freitag, 18. Mai 2001, 18.30 Uhr

Musik am Bauernhof

in St. Georgen/Gusen beim Zeilerbauer

Ca. 450 Besucher ließen sich nicht von der ungewöhnlichen Kälte abhalten!


Fotos: Christian Fürst


Montag, 23. April 2001 18.00 Uhr

Vorstellung der Homepage der LMS St. Georgen/Gusen in der Sendung "Net-check" im LIFE RADIO durch Peter Michael Leitner im Interview mit Dir. Fürst.


Neues Volksblatt, Donnerstag, 12. April 2001

Neue Wege gehen mit: www.musikschule4222.at

Die Gestaltung einer eigenen Homepage hat Direktor Christian Fürst viele Stunden gekostet.

Mit Computern kennt er sich ebenso gut aus wie mit der Musik: Deshalb war es Christian Fürst, dem Leiter der Landesmusikschule St. Georgen/G., ein Anliegen, sich für die öffentlichkeitswirksame Präsentation seiner Institution der modernen Technologie zu bedienen. Seit dieser Woche kann man alles Wissenswerte über das reiche Angebot, Instrumente, Lehrer usw. im Netz finden.

Die Landesmusikschule St. Georgen/G. mit ihren Zweigstellen in Mauthausen, Ried/R. und Steyregg hat an die 750 Schüler und 36 Lehrer und ein dementsprechend vielfältiges Unterrichts- und Veranstaltungsangebot, über das man sich seit neuestem auch im Internet informieren kann (www.musikschule4222.at).

Da findet man nicht nur den Programmkalender mit Konzerten bis zu Vorträgen über Lernschwierigkeiten oder die Feldenkrais-Bewegungsmethode, eine Übersicht über die Lehrer Musik in vielen Formen und vieles mehr und welch vielfältiges Knowhow man an diesen vier Mühlviertler Musikvermittlungsstätten erwerben kann - von der Volks- bis zur Popularmusik über den Tanz bis zu Programmen wie Gehörbildung, Musik & Medien, Musikcomputer-Praktikum oder dem "Musikgarten" für die Kleinsten zwischen zwei und vier.Auch die am häufigsten gestellten Fragen potenzieller Musikschüler - wie komme ich zu einem Instrument, was kostet der Unterricht, welche Fächer gibt es, wo kann ich mich anmelden - werden beantwortet. Direktor Fürst, der u. a. auch Computerseminare leitet, hat in Zusammenarbeit mit einer Programmiererin aber auch Gedanken über Musikerziehung und die Ziele der Musikschulen ins Netz gestellt, nachlesen lassen sich auch die letzten News oder Pressereaktionen, wie man auch mit fünf Fragen zur Person Näheres über das Lehrpersonal erfahren kann.

Die eigene Homepage, die ausschließlich durch Sponsoren finanziert wurde, wird bereits eifrig angenommen, die Bevölkerung ohne Internetanschluss wird durch einen Veranstaltungskalender der Landesmusikschule, der per Post an 7000 Haushalte in der Region versandt wird, über die Aktivitäten informiert. Die Landesmusikschule St.Georgen/G. bemüht sich aber auch sonst, ihre Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren: Im Februar warb man mit einer "Woche der offenen Türen", an den Volks- und Hauptschulen der Region konnten die Schüler sich mit Instrumenten wie Hackbrett, Zither, Tenorhorn oder Akkordeon vertraut machen.
Birgit Thek


OÖ Nachrichten (20.4.2001):